Rückrundenstart misslungen
Am vergangenen Samstag bestritten die Hohenloher Herren ihr erstes Spiel im Jahr 2026 auswärts beim TSV 1863 Buchen. Mit einem ersatzgeschwächten Kader und schwierigen Rahmenbedingungen war die gebotene Leistung am Ende nicht ausreichend, um mit dem Tabellennachbarn mitzuhalten. Eine deutliche 38:24-Niederlage lässt die HSG ins Tabellenmittelfeld abrutschen.
Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal: Die HSG musste ohne Harz sowie ohne die beiden wichtigen Leistungsträger Lasse Hanselmann und Janne Brußke antreten. Dennoch starteten die Panthers solide in die Partie und hielten gut mit. Bis zur 20. Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte – beim Stand von 11:11 war alles offen.
In der Folge schlichen sich jedoch zunehmend technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse ins Spiel der Hohenloher ein. Zahlreiche Würfe blieben erfolglos und Buchen nutzte diese Phase konsequent aus und zog bis zur Pause auf 19:13 davon.
Auch nach dem Seitenwechsel fand die HSG keinen besseren Zugriff mehr auf die Partie. Die Abwehr konnte dem Druck der Hausherren nicht standhalten. Zudem kamen die Buchener immer wieder zu einfachen Toren, vor allem über schnelle Gegenstöße. Die Panthers leisteten sich weiterhin zu viele Ballverluste und Fehlwürfe, wodurch der Rückstand stetig anwuchs. Am Ende stand eine deutliche 38:24-Niederlage auf der Anzeigetafel – Ausdruck einer insgesamt unzureichenden Leistung.
Mit nun 12:12 Punkten rutscht die HSG Hohenlohe auf den sechsten Tabellenplatz ab und verpasst es, sich weiter in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Unterm Strich ein Spiel zum Abhaken.
Weiter geht es bereits am kommenden Samstag um 20:00 Uhr in der Creutzfelder-Halle in Pfedelbach gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer aus Asperg. Mit hoffentlich tatkräftiger Unterstützung von den Rängen wird die HSG alles daransetzen, den Spitzenreiter zu ärgern und die Punkte zu holen.
Es spielten: Alexander Weiß, Henrik Rohr (beide Tor), Paul Specht (3/2), Silas Lechler (3), Kevin Rapp (1), Rico Obrez (3), Lukas Kinkel (4/1), Lukas Baier (2), Robin Meier (1), Paul Bräuer (4), Jochen Samer (2), Lars Betz (1), Mike Swienty, Jörn Michelfelder