In einer intensiven Oberliga-Partie voller Wendungen sichert sich die HSG Hohenlohe dank einer abgeklärten und konzentrierten Schlussphase einen verdienten 28:25-Erfolg. Die Begegnung war über weite Strecken hart umkämpft, geprägt von viel Einsatz, Emotionen und einem Gegner, der immer wieder zurück ins Spiel fand.
Zu Beginn taten sich die Hohenloherinnen im Angriff schwer: Zu viele technische Fehler verhinderten, dass sie sich frühzeitig absetzen konnten. Immer wieder wurden Bälle leichtfertig abgegeben, wodurch der Gegner zu einfachen Möglichkeiten eingeladen wurde.
Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr zunehmend und zumindest phasenweise blitzte das Können der Hohenloherinnen im Tempospiel auf. Immer wieder. Dennoch fehlte es häufig am letzten Zugriff, sodass die Partie weiterhin eng blieb. Auch der Start in die zweite Hälfte verlief ausgeglichen – keine der beiden Mannschaften konnte klare Vorteile für sich verbuchen.
Erst rund 15 Minuten nach Wiederanpfiff drehte sich das Bild zugunsten der HSG: Die Defensive arbeitete nun wieder griffiger, gewann Ball um Ball, und im schnellen Umschaltspiel gelangen wichtige leichte Tore. Da das Positionsspiel sehr umkämpft war und jedes Tor hart erarbeitet werden musste, war dieser kleine Lauf Gold wert. Schritt für Schritt erspielte sich die Mannschaft einen knappen, aber konstanten Vorsprung, den sie bis zum Schluss souverän verteidigte.
Mit diesem verdienten Auswärtssieg sichert sich die HSG Hohenlohe vorzeitig den dritten Tabellenplatz der Oberliga – ein starkes Ausrufezeichen. Mit dem gewonnenen Schwung wollen die Pantherinnen nun selbstbewusst in die kommende Partie gegen die SG Schozach-Bottwartal gehen. Gegen den direkten Tabellennachbarn soll erneut alles in die Waagschale geworfen werden, um sich mit einem starken Ergebnis aus der Saison 2025/2026 verabschieden zu können.
HSG Hohenlohe: Lilli Dörfle (8), Lisette Eckert (5), Anouk Weber (5), Maren Seiler (3), Jessica Urdea (3), Maike Böhringer (2), Nora Nehls (1), Leni Vogel (1), Laura Bessner, Leonie Brecht, Cosima Wolf Offizielle: Solvej Seiler, Jörg Stritzelberger

